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	<title>Erzählungen &#8211; Erasmus Schöfer</title>
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	<description>Schriftsteller, Autor von Zeitromanen, Lyriker</description>
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		<title>Fünfbändige Paperback-Ausgabe und Hörbücher »Die Kinder des Sisyfos«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Jürgen Korff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2025 21:49:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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					<description><![CDATA[2018 hat der Dittrich-Verlag eine fünfbändige Paperback-Ausgabe von Erasmus Schöfers Romantetralogie »Die Kinder des Sisyfos« herausgegeben. Erasmus Schöfer und Jens Jürgen Korff haben dafür gemeinsam...]]></description>
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<p>2018 hat der Dittrich-Verlag eine <a href="https://www.velbrueck.de/Programm-oxid/Die-Kinder-des-Sisyfos-In-5-Baenden-inkl-Begleitband.html">fünfbändige Paperback-Ausgabe</a> von Erasmus Schöfers Romantetralogie »Die Kinder des Sisyfos« herausgegeben. Erasmus Schöfer und Jens Jürgen Korff haben dafür gemeinsam einen Begleitband »Quellen des Widerstands – Die Welt der Kinder des Sisyfos 1968–1989« geschrieben. Volker Dittrich besorgte 2019-2021 gemeinsam mit dem Autor vier Hörbücher, in denen Erasmus Schöfer seine vier Romane selber vorliest. Sie sind bei buecher.de und thalia.de als Downloads verfügbar. </p>



<span id="more-263"></span>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;Ein Frühling irrer Hoffnung&#8220; als Hörbuch bei <a href="https://www.buecher.de/artikel/hoerbuch-download/ein-fruehling-irrer-hoffnung-mp3-download/44979029/">buecher.de</a> / bei <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1039676489">thalia.de</a> </li>



<li>&#8222;Zwielicht&#8220; als Hörbuch bei <a href="https://www.buecher.de/artikel/hoerbuch-download/zwielicht-mp3-download/48751894/">buecher.de</a> / <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1046152293">thalia.de</a> </li>



<li>&#8222;Sonnenflucht&#8220; als Hörbuch bei <a href="https://www.buecher.de/artikel/hoerbuch-download/sonnenflucht-mp3-download/64074901/">buecher.de</a> / <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1063959914">thalia.de</a> </li>



<li>&#8222;Winterdämmerung&#8220; als Hörbuch bei <a href="https://www.buecher.de/artikel/hoerbuch-download/winterdaemmerung-mp3-download/64113757/">buecher.de</a> / <a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1064018332">thalia.de</a> </li>
</ul>



<p></p>



<p>Der Begleitband »Quellen des Widerstands« enthält vor allem ein kommentiertes Sachregister und ein kommentiertes Personenregister, ersteres mit rund 1360 Begriffen und Erklärungen. Hier vier Leseproben:</p>



<p><strong>KPD,</strong> Kommunistische Partei Deutschlands, Ende 1918 unter Führung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründet (*Kommunisten); wurde 1919/20 von SPD-Führung (namentlich Reichswehrminister Gustav Noske) und faschistischen *Freikorps blutig bekämpft; verpasste möglicherweise 1923 die Chance einer Revolution der deutschen Arbeiterklasse. 1921 Gründungsmitglied der Kommunistischen Internationale (Komintern). Bei der Reichstagswahl Nov. 1932 im Schatten der Weltwirtschaftskrise erreichte sie knapp 13 % der Stimmen, mit Hochburgen in Berlin, Hamburg, dem Ruhrgebiet und Sachsen/Thüringen. Nach dem *Reichstagsbrand begann 1. März 1933 schärfste Verfolgung durch das Naziregime. Mehrere Verhaftungswellen brachten bis 1935 den Großteil der Aktiven in *KaZet-Haft, wo viele getötet wurden, darunter der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann. Ab 1941 organisierten sich wieder illegale Gruppen im antifaschistischen *Widerstand, die 1944 fast alle zerschlagen wurden (Anton Saefkow, Bernhard Bästlein, Theodor Neubauer, Georg Schumann, Wilhelm Knöchel u.a.). Eine Exilführung um Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht residierte in Moskau und kehrte 1945 nach Berlin zurück. 1945/46 betrieb die KPD den Zusammenschluss mit der SPD zu einer Sozialistischen Einheitspartei, die die Tradition der Einheit der Antifaschisten fortsetzen sollte. Das gelang nur in der Sowjetischen Besatzungszone, wo die KPD in der *SED aufging und ab 1949 in dieser Form zur diktatorisch herrschenden Regierungspartei der DDR wurde. In der BRD bekämpfte die KPD (mit 5,7 % der Wählerstimmen 1949) die Spaltung Deutschlands, die *Wiederbewaffnung und den Eintritt der BRD in die NATO. Deshalb wurde sie im *Kalten Krieg 1956 vom Bundesverfassungs-gericht verboten. Die KPD existierte illegal fort; ihre Aktiven schlossen sich teilweise der *DFU an. 1968 wurde als Nachfolgepartei die *DKP gegründet.  I. 283ff, 286, 298, 349, 361, 363 | II. 144, 278,336f, 526 | IV. 563</p>



<p><strong>Notstandsgesetze, </strong>Notstandsverfassung, eine Mai 1968 von der *Großen Koalition im Bundestag verabschiedete Änderung und Ergänzung zahlreicher Artikel des Grundgesetzes, die für den Fall eines »inneren Notstands« (Aufruhr, Revolution) oder eines »äußeren Notstands« (Krieg) Grundrechte wie das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Art. 10) oder die Freizügigkeit (Art. 11) einschränkt, den Einsatz von Bundeswehr und *Bundesgrenzschutz im Innern und eine Zentralisierung der Polizeikräfte erlaubt, und einen Gemeinsamen Ausschuss von Bundestag und Bundesrat bildet, der das Parlament vertritt. Viele Kritiker aus den Gewerkschaften, Hochschulen und FDP sahen darin Vorboten einer neuen Diktatur, befürchteten z. B. ein gewaltsames Vorgehen des Staates gegen Streiks. Erste Entwürfe (1958, 1963, 1965) sahen noch weitergehende Vollmachten der Bundesregierung vor. Der Protest gegen die N. (oft polemisch als »NS-Gesetze« abgekürzt) war ein wichtiger Kristallisationspunkt der *Achtundsechziger und der *APO.  I. 26, 157, 226, 252-259, 266, 283, 308, 340, 354, 384, 387-397, 404-410, 429f, 437, 447-461, 473 | II. 52, 327, 342, 593 | IV. 36, 200, 372, 487</p>



<p><strong>Werkkreis Literatur der Arbeitswelt,</strong> eine 1970 in Köln und Hamburg gegründete Bewegung von Schriftstellern, die einerseits die Arbeitswelt, vor allem die industrielle, zum Gegenstand literarischen Schreibens machen, andererseits Arbeiter zu Schriftstellern fortbilden wollte, die selbsttätig ihre Erlebnisse in der Arbeitswelt literarisch verarbeiten. Der W. ging als Abspaltung aus der Dortmunder *Gruppe 61 hervor, deren Mehrheit sich 1970 weigerte, ein Programm der Aktivierung von Arbeitern mitzutragen. Der W. organisierte sich in lokalen Werkstätten (u. a. in Augsburg, Hamburg und Köln) und erfasste Mitte der 1970er Jahre über 400 Aktive. Kommunisten der *DKP wie Erasmus Schöfer als erster Vorsitzender (1970-73) spielten eine führende Rolle, was zeitweise umstritten war. Der *Fischer Verlag veröffentlichte bis 1988 60 Titel des W. in einer Taschenbuchreihe; weitere Titel erschienen im *Bund-Verlag. II. 15, 58, 93f, 123, 149, 158, 203, 223, 228, 260, 283, 300f, 307, 363ff, 390ff, 417-436, 447-461, 473ff, 499ff, 523-528, 552, 581-588 | IV. 48f, 74f, 79, 81ff, 166, 185, 320, 325, 327, 348, 374f, 450</p>



<p><strong>Wyhl 1975: </strong>In dem badischen Dorf Wyhl bei Breisach am Kaiserstuhl begann 1973 die Planung eines Atomkraftwerks, die sofort auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung stieß (*Bürgerbewegung, *Bürgerinitiative (Wyhl)). Es sollte der Anfang einer groß angelegten Industrialisierung des Oberrheintals sein. Bei einem *Bürgerentscheid entschieden sich 55 % der Bürger dennoch für den Verkauf des Geländes an den Bauherrn. 1975 besetzten Aktivisten den Bauplatz und errichteten ein *Hüttendorf. Der Widerstand verband sich mit elsässischen Bürgerinitiativen gegen den Bau eines *Bleiwerks in Marckolsheim, wo ebenfalls der Bauplatz besetzt wurde. 1977 verkündete ein Gericht den Baustopp. Das AKW-Projekt wurde als „nicht durchsetzbar“ aufgegeben. Schauplatz des Romans »Zwielicht«. II. 153-345, 402, 436 | IV. 147, 153, 165, 171, 177, 180f, 185, 192, 195, 325, 361, 527f, 552, 555, 562</p>



<p></p>
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		<title>Erasmus-Schöfer-Lesebuch erschienen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Jürgen Korff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 17:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Theater+Ballett]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein von Prof. Dr. Werner Jung herausgegebenes Lesebuch mit einer Auswahl von Werken Erasmus Schöfers ist im Sommer 2023 im Bielefelder Aisthesis Verlag erschienen. Der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein von Prof. Dr. Werner Jung herausgegebenes Lesebuch mit einer Auswahl von Werken Erasmus Schöfers ist im Sommer 2023 <a href="https://www.aisthesis.de/epages/63645342.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63645342/Products/978-3-8498-1911-8">im Bielefelder Aisthesis Verlag erschienen</a>. Der Plan dazu geht noch auf Erasmus selber zurück, der ein paar Jahre vor seinem Tod 2022 eine Liste der für ihn wichtigen Texte (bzw. Textauszüge) vorgelegt hat, um in einer Art Anthologie auf sich und sein vielfältiges Werk in Prosa, Lyrik, Drama und Essay aufmerksam zu machen. Hinzu kommen noch weitere Texte, die der Herausgeber aufgenommen hat, eine Rede von Werner Rügemer, Fotodokumente, ein interpretierendes Nachwort und eine umfangreiche Bibliographie. Das Buch erscheint mit Unterstützung der <a href="http://www.alg.de" data-type="URL" data-id="www.alg.de">Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG)</a> und des <a href="http://www.kinder-des-sisyfos.de">Kinder des Sisyfos &#8211; Freundeskreises Erasmus Schöfer e. V.</a>  Es hat 157 Seiten und ist zum Stückpreis von 10 € im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-8498-1911-8. </p>



<p>Ein zweites Buch über Erasmus ist 2023 erschienen, im Dittrich Verlag: der von Rüdiger Scholz herausgegebene <a href="https://www.velbrueck.de/Programm-oxid/Briefwechsel-Erasmus-Schoefer-Ruediger-Scholz.html">Briefwechsel Erasmus Schöfer &#8211; Rüdiger Scholz</a>. Klappentext: &#8222;Der vorliegende Briefwechsel zwischen dem Literaturwissenschaftler Rüdiger Scholz und dem Schriftsteller Erasmus Schöfer, entstanden zwischen 2004 und 2021, gibt Einblicke in das Denken der Verfasser, in die Ansichten, Standpunkte und Meinungen, in das Leiden am Zustand der Gesellschaft und in die Versuche der Gegenwehr. Eine Hommage an den ›Chronisten der westdeutschen Arbeiterbewegung‹.&#8220; 396 Seiten, € 39,90, ISBN 978-3-947373-97-0 </p>
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		<title>Leid und Lust des Sisyfos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Jürgen Korff]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 19:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Sabine Kebir blickt im Neuen Deutschland vom 24.11.2021 zurück auf Erasmus Schöfers Werkbiographie und zentral auf seine Romantetralogie »Die Kinder des Sisyfos«. Auszüge: Das auf...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sabine Kebir blickt im <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1158925.literatur-leid-und-lust-des-sisyfos.html">Neuen Deutschland vom 24.11.2021</a> zurück auf Erasmus Schöfers Werkbiographie und zentral auf seine Romantetralogie »<a href="https://www.erasmusschoefer.de/kinder-des-sisyfos/" data-type="page" data-id="115">Die Kinder des Sisyfos</a>«. Auszüge:</p>



<span id="more-164"></span>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Das auf dokumentarischem Stoff fußende Romangenre bringt oft Werke hervor, aus denen durch Weglassen von Material und Hinzufügen von angeblich Authentischem letztlich doch Projektionen des Autors scheinen. Dieses, auch bei Peter Weiss feststellbare Dilemma, hat Schöfer durch Fiktionalisierung der Protagonisten vermieden, auch wenn sie Züge realer Menschen bündeln. Und historische Figuren kommen nur in belegbaren Zusammenhängen vor.</p><cite>Sabine Kebir 24.11.2021</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Schöfer hat seinen Männergestalten nicht den Widerspruch zwischen Trieben und neuem Verstand erspart. Bliss bekämpft seine Eifersucht, zumal er sich auch mal nach anderen Frauen sehnt. Von einer Freundin Lenas lässt er sich zu einem Abenteuer in der Duschkabine verführen: «geht denn das hier drin klar geht das pass auf und bog sich zurück an die kachelwand&nbsp;&#8230;</p><cite>Sabine Kebir 24.11.2021</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ein großer Vorzug von Schöfers Tetralogie ist, dass sie beide deutsche Staaten auch als kommunizierende Röhren darstellt. Lena zeigt sich beeindruckt von Maxie Wanders «Guten Morgen, du Schöne» und gestaltet daraus einen Theaterabend. Sowohl die Perestroika Gorbatschows als auch die Auflösung der DDR verfolgen die Protagonisten mit beklommenem Interesse.&nbsp;</p><cite>Sabine Kebir 24.11.2021</cite></blockquote>
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		<title>Umstürzlerischer Lustgesang</title>
		<link>https://www.erasmusschoefer.de/2021/09/21/umstuerzlerischer-lustgesang/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Jürgen Korff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 18:16:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Figuren]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Melodie &#38; Rhythmus (Zeitschrift für Gegenkultur) steht unter dem Titelthema Liebe. Darin würdigt Enno Stahl die Rolle der erotischen Darstellungen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift <a href="http://www.melodieundrhythmus.com/">Melodie &amp; Rhythmus</a> (Zeitschrift für Gegenkultur) steht unter dem Titelthema Liebe. Darin würdigt Enno Stahl die Rolle der erotischen Darstellungen in Erasmus Schöfers Romanzyklus, und Sabine Kebir bespricht liebevoll seinen 2020/21 erschienenen Gedichtband <em>Sisyfos Lust</em> sowie die Entwicklung seiner erotischen Romanszenen.</p>



<span id="more-94"></span>



<p> Stahl plädiert in seinem Essay für eine &#8222;historisch-materialistische Konzeption&#8220; des &#8222;notorischen Sujets&#8220; Liebe. In seinem Parforceritt durch Liebeslyrik und Liebesprosa seit Sappho will Stahl zeigen, dass große Werke dieses Sujet immer wieder genutzt haben, um Machtverhältnisse in der Gesellschaft kritisch zu beleuchten. Er schließt mit einer denkbaren Aussicht auf visionäre Liebesmotive &#8222;ohne Illusion, aber auch ohne Ermächtigungsstrategien oder Enttäuschung&#8220;. Es gebe heute kaum dezidiert sozialistische Romane solcher Art. &#8222;Eine Ausnahme ist in jedem Fall Erasmus Schöfers Tetralogie »Die Kinder des Sisyfos« (2001-2008). Der Autor geizt nicht mit erotischen Darstellungen, aber sie sind eben kein Selbstzweck, sondern zeigen &#8211; oder besser: diskutieren -, wie freie, nicht entfremdete, nicht ausbeutende Liebe und Sexualität möglich sind.&#8220;</p>



<p>Sabine Kebir findet in Erasmus&#8216; Liebesgedichten Momente, in denen &#8222;Begehren zur Liebe reifen&#8220; kann, &#8222;wenn das Engagement für eine bessere Welt gemeinsam erfahren wird&#8220;. Ihr fällt auf, dass Frauen in den Gedichten als erotisch aktive Subjekte auftreten, in einigen davon sogar die klassische Rollenverteilung unterminiert werde. Der Dichter nahm den Standpunkt einer erotisch emanzipierten Frau ein. Wie Erasmus versucht hat, eine neue Sprache der Erotik &#8222;jenseits von Kitsch und frauenverachtender Vulgarität&#8220; zu finden und die Rolle der Erotik in den zwischenmenschlichen Beziehungen seiner Figuren zu definieren, untersucht Kebir im weiteren Verlauf ihres Beitrags. </p>



<p>Weitere Artikel des Titelthemas befassen sich mit der Liebe bei Marx, Alexandra Kollontai, Lina Wertmüller, mit Liebesliedern, deformierter Menschenliebe und &#8222;Liebe 3000&#8220;. </p>



<p class="has-text-align-right">Jejko</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hüttendorf in der Stadtbibliothek</title>
		<link>https://www.erasmusschoefer.de/2021/09/21/huettendorf-in-der-stadtbibliothek/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Jürgen Korff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 17:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Erasmus Schöfer und Paula Keller haben im Rahmen der 2. Kölner Literarturnacht am Samstag, dem 18. September 2021, aus dem Roman Winterdämmerung gelesen &#8211; in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Erasmus Schöfer und Paula Keller haben im Rahmen der <a href="https://koelner-literaturnacht.de/">2. Kölner Literarturnacht</a> am Samstag, dem 18. September 2021, aus dem Roman <em>Winterdämmerung</em> gelesen &#8211; in der Zentralbibliothek Köln. Erasmus schlug den Bogen vom Widerstandsdorf im Flörsheimer Wald, das 1981 versucht hat, den Bau der Startbahn West des Frankfurter Flughafens zu stoppen, zum heutigen Widerstandsdorf im Hambacher Wald, das versucht, den klimaschädlichen Braunkohletagebau und die Zerstörung der Jülicher Börde zu stoppen. </p>



<span id="more-92"></span>



<p>Im Zentrum der Lesung stand eine längere strategische Debatte zwischen dem linksdemokratischen Journalisten Armin Kolenda (gelesen von Erasmus) und dem anarchistischen Schriftsteller <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Karasek">Horst Karasek</a> (1939-1995, gelesen von Paula), der damals in dem Hüttendorf wohnte und wirkte. Als Stoff für eine Lesung war das gewagt, da es in der Debatte recht politiktheoretisch zuging &#8211; aber das Konzept ging auf: Die knapp zwanzig Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Auseinandersetzung mit großer Spannung. Viele Argumente sind heute noch aktuell. </p>



<p>Doch auch die Action kam nicht zu kurz: Wir erlebten Armin und Sally vor der Mauer, die die Rodungs- und Baustelle umgab, und bald im Fadenkreuz der wassersprühenden und knüppelnden und freiheitsberaubenden Polizei. </p>



<p class="has-text-align-right">Jejko</p>
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			</item>
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		<title>Kalendergeschichten</title>
		<link>https://www.erasmusschoefer.de/2019/08/30/kalendergeschichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens Jürgen Korff]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 13:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinungen]]></category>
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					<description><![CDATA[des rheinischen Widerstandsforschers Das Buch erschien im Juni 2016 im Berliner Verbrecher-Verlag. Erasmus Schöfer geht in seinen Erzählungen bekannten und unbekannten Widerstandsgeschichten nach, Widerstand von einzelnen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">des rheinischen Widerstandsforschers</h2>



<p>Das Buch erschien im Juni 2016 im <a href="https://www.verbrecherverlag.de/shop/kalendergeschichten-des-rheinischen-widerstandsforschers/">Berliner Verbrecher-Verlag</a>.</p>



<p>Erasmus Schöfer geht in seinen Erzählungen bekannten und unbekannten Widerstandsgeschichten nach, Widerstand von einzelnen Unzufriedenen, der manchmal Großes bewirken kann. Er präsentiert sie als Kalendergeschichten mit überzeitlicher Wirkung – so ist dieses Buch ein wirkliches Vademekum für alle, die sich in diesem Zeitalter der Selbstoptimierung und Überanpassung unwohl fühlen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="787" height="557" src="https://www.erasmusschoefer.de/wp_21/wp-content/uploads/2021/12/Neues-von-der-Heimatfront.jpg" alt="" class="wp-image-184" srcset="https://www.erasmusschoefer.de/wp_21/wp-content/uploads/2021/12/Neues-von-der-Heimatfront.jpg 787w, https://www.erasmusschoefer.de/wp_21/wp-content/uploads/2021/12/Neues-von-der-Heimatfront-300x212.jpg 300w, https://www.erasmusschoefer.de/wp_21/wp-content/uploads/2021/12/Neues-von-der-Heimatfront-768x544.jpg 768w, https://www.erasmusschoefer.de/wp_21/wp-content/uploads/2021/12/Neues-von-der-Heimatfront-500x354.jpg 500w" sizes="(max-width: 787px) 100vw, 787px" /></figure>



<p>Schon 2013 erschien als Vorläufer im Eigenverlag: <strong>„Neues von der Heimatfront.&nbsp;</strong>Krieg beginnt hier – Widerstand auch.<strong>“</strong>&nbsp;Ein antimilitaristischer Lesekalender. Zusammen mit Paula Elvira Keller, Köln </p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mutige Maulwürfe</strong></h3>



<p>Eine der Geschichten über eine Widerstandsaktion im Hambacher Wald erschien in&nbsp;<a href="http://bis201908.contraste.org/index.php?id=223">Contraste Juli/August 2019</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Trutzin</strong></h3>



<p>Der Dichter Bertolt Brecht hat einmal gesagt: Wohl dem Land, das keine Helden nötig hat! Das war gesagt in einer Zeit, als in den Ländern Mitteleuropas noch jedes Dorf seinen Heldenfriedhof samt Denkmal hatte, womit den Menschen eingebläut wurde, die auf den Schlachtfeldern Geschlachteten seien einen großartigen Tod gestorben. Es kam niemand, nicht einmal den Frauen, in den Sinn, dass auch Menschen weiblichen Geschlechts Taten vollbringen, die von Kühnheit und Weitsicht zeugen, so dass sie den Titel Heldin und ein DenkMal verdienen. Vielleicht sollten wir so sich auszeichnende Frauen aber eher Hirtin nennen. Oder Menschenfreundin. Oder, da diese Worte eher an Sanftmut und Nachgiebigkeit denken lassen, während ich starke, wagemutige Frauen im Sinn habe, für die das deutsche Lexikon keinen passenden Begriff mitteilen kann, sollten wir für sie vielleicht ein neues Wort bilden? Ein solches wäre etwa: Trotzin. Oder: Trutzin.</p>



<p>Ich denke, dass die Frau, von der ich hier berichten will, mit einem solchen Titel eher einverstanden wäre als wenn ich sie Heldin nennte. Hanna P., die schon durch verschiedene Widerstandstaten Aufsehen erregt hatte, war eben 22 Jahre jung, als sie eines Nachts im kalten Februar 2008, mit nur drei oder vier Helfern, sich auf den Gleisen einer Bahnstrecke in Nordfriesland anketten ließ, um einen Zug an der Weiterfahrt zu hindern, der Militärfahrzeuge der Bundeswehr zu einem Manöver an der polnischen Grenze transportieren sollte. Die herbei zitierte Feuerwehr und das Technische Hilfswerk benötigten vier Stunden, um mit einer Flex ein Stück Schiene herauszutrennen, weil sie nur auf diese Weise Hanna, die Trutzin, aus dem Gleis entfernen konnten. Die Strecke blieb bis zum Morgen acht Uhr gesperrt. Um halbvier, die Polizei war eben am Tatort eingetroffen und notierte die Personalien der Demonstranten, da wurde schon von andern Helfern die Nachricht ins Netz gestellt, dass sie mit dieser Aktion gegen die kriegerischen Einsätze der Bundeswehr im Ausland protestierten. Hanna P. wurde mit dem Satz zitiert: „Heute heißt so ein Vorgehen Krisenintervention – dabei ist schlicht und einfach Krieg gemeint!“</p>



<p>Dafür wurde sie zu neunzig Tagessätzen verurteilt. Trotzig sagte sie dem Richter: Ich werde nicht zahlen. Ich gehe ins Gefängnis.</p>
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